Verband Deutscher Lehrkräfte im Ausland

MdB Maren Kaminski (Die Linke) zeigt sich dem Deutschen Auslandsschulwesen gegenüber sehr aufgeschlossen – von Dr. Thomas Lother

Am 27. Februar 2024 traf sich Dr. Thomas Lother vom Vorstand des VDLiA mit dem Mitglied des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, MdB Maren Kaminski (Die Linke), in deren Büro in Berlin.
Frau Kaminski betonte, dass ihr Bildungspolitik sehr am Herzen liege und sie durch Ihr gewerkschaftliches Engagement von Hause aus bereit sei, auch die deutschen Auslandslehrkräfte bei Ihren Anliegen zu unterstützen. Frau Kaminski schätzt die Arbeit der Auslandslehrkräfte besonders als „Dritte Säule“ der auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland und teilt die Einschätzungen des Verbandes Deutscher Lehrkräfte im Ausland, dass Kürzungen in diesem Segment ein gut funktionierendes und bewährtes Instrument auswärtiger Bildungspolitik irreparabel beschädigen könnten.

MdB Maren Kaminski (Die Linke) mit Dr. Thomas Lother


Die dramatische Reduktion der Fördermittel für die DAS, bedingt durch die Anpassung der Gehälter der Auslandslehrkräfte an die innerdeutsche Lohnentwicklung, sieht sie als fatal an. Sie unterstützt die Forderung des VDLiA nach einer Trennung der beiden Bereiche in einen personellen und sächlichen Topf. Die vom Auswärtigen Amt angestrebte Ausweitung des Auslandsschulwesen nach geopolitischen Gesichtspunkten (Stichworte: Indien; Zentralasien usw.) ist nur durch eine Aufstockung der personellen und finanziellen Ressourcen realisierbar.
Im Hinblick auf die Ungleichbehandlung der Auslandslehrkräfte mit Kindern beim Bundeskindergeld unterstützt sie den Vorschlag des VDLiA, das Bundeskindergeldgesetz durch einen Passus zu ergänzen, die Auslandslehrkräfte mit Kindern mit den Missionaren und Entwicklungshelfer im Gesetzestext gleichzustellen. Sie sagte dem VDLiA zu, in Bezug auf die Kindergeldproblematik eine kleine Anfrage an die Bundesregierung zu stellen. Der VDLiA begrüßt diese Initiative, da hierdurch Problembewusstsein und Transparenz hergestellt würde.
Wir danken für die bisher erfahrene große Aufgeschlossenheit der Abgeordneten vom Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und werden die Mitglieder gerne weiterhin mit unserer Expertise schriftlich oder auch persönlich bei Sitzungen unterstützen.

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