Verband Deutscher Lehrkräfte im Ausland

Eine große Persönlichkeit des VDLiA ist von uns gegangen

Zum Tode von Ute Lambrecht – von Dr. Thomas Lother.

Ute Lambrecht, ausgebildete Deutsch- und Englischlehrerin, arbeitete seit den 60er Jahren als Lehrerin im Bereich „Methodik des Deutschunterrichts“ an der Pädagogischen Hochschule Magdeburg.


Mehrmals war sie im Auftrag des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen für kurzfristige Einsätze in Polen, Lettland und Armenien und für mehrjährige Einsätze in Ägypten und Ungarn tätig.
Die Wende erlebte sie in Ungarn, wo sie im Deutschlektorat der DDR arbeitete und für die Sprachkurse zuständig war. Ungarn wurde zu ihrer Wahlheimat, wo sie, zusammen mit ihrem Mann, ein wunderschönes Haus in den Weinbergen über der südungarischen Universitätsstadt Pécs bezog, der ein Treffpunkt für Gäste, insbesondere Lehrerinnen und Studierende, aus aller Welt wurde.

Im Auftrag der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen war sie von 1991 bis 1996 als Bundesprogrammlehrkraft in Budapest tätig.
Zu Beginn des Studienjahres 1996 wechselte sie an die Universität Veszprém.
Vom September 1998 bis Juli 2001 war sie am Jan-Papánek-Gymnasium in Bratislava/Slowakei als Deutschlehrerin tätig.
Auch nach ihrer Rente blieb Ute Lambrecht im ungarischen Deutschlehrerverband aktiv, nahm Prüfungen ab, lektorierte Publikationen ungarischer Deutschlehrerinnen und Autorinnen und war intellektuell und hellwach. Immer interessiert an den Menschen in ihrem Umfeld. Auch dem VDLiA hielt sie Treue und nahm den weiten Weg aus Pécs zu den Hauptversammlungen des VDLiA, wo auch immer in Deutschland, auf sich und brachte sich engagiert in die Diskussionen ein.
In Pécs ist Ute Lambrecht am 22. Januar 2026 verstorben.
Sie wird für immer in unserem Gedächtnis bleiben.


Eine ausführlichere Würdigung ihrer Person erscheint in der nächsten Verbandszeitschrift.

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