Verband Deutscher Lehrkräfte im Ausland

Akute Finanzierungsprobleme des Schulfonds für die Deutschen Auslandsschulen

Von Dr. Thomas Lother

Am 6. Oktober 2026 fand ein gemeinsames Gespräch des VDLiA und der GEW/AGAL mit der Leitung der ZfA per Videokonferenz statt.

Teilnehmer waren von Seiten des VDLiA Dr. Thomas Lother (Vorsitzender), Alfred Doster (stv. Vorsitzender), die ZfA war vertreten durch Heike Toledo (Abteilungsleiterin), Peter Dicke (ständiger Vertreter der Abteilungsleiterin), Dr. Susanne Timm (juristische Beratung). Die AGAL war vertreten durch Stephan Münchhoff (Vorsitzender), Rainer Devantié und Michael Schopp.

Schwerpunktthemen waren die aktuelle Haushaltssituation und die aktuelle Lage im Schulnetz.

Die Leitung der ZfA informierte die beiden Verbände über die akuten Finanzierungsprobleme des Schulfonds für die Deutschen Auslandsschulen. Dieses Problem besteht schon länger, da die Personalkosten (Lehrkräfte) und Fördergelder (Schulen) aus demselben Haushaltstitel bestritten werden. Da nach Auslandsschulgesetz seit 2013 die Gehälter der Auslandslehrkräfte an die Lohnsteigerungen im Inland gekoppelt sind, steigen die Personalkosten entsprechend an, während der Schulfonds aber nicht in derselben Größenordnung aufgestockt wird. Dadurch reduzieren sich die Fördergelder für die Schulen in beängstigendem Ausmaße.

Der VDLiA sagte zu, sich bei Mitgliedern des Haushaltsausschusses für eine Lösung im Sinne der Deutschen Auslandsschulen und der Lehrkräfte einzusetzen. Wir haben erste Abgeordnete kontaktiert und hoffen auf positive Rückmeldungen für unsere Lösungsvorschläge.

Wir werden Sie in unserer Verbandszeitschrift und auch hier auf der Homepage auf dem Laufenden halten.

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